Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft

By | 24. Januar 2017
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Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft

Der Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft

Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft – Es ist natürlich maßgebend, dass für die Antragsstellung auch eine Behinderung vorliegen muss. Nicht jedes Leiden wird mit einer Behinderung gleichgestellt. Wer unsicher ist, sollte zunächst das Gespräch mit dem behandelnden Arzt suchen. Der stellt vorab fest, ob die Leiden überhaupt im Sinne der Schwerbehinderung anerkannt sind.

Der Patient sollte sich in jedem Fall an der ärztlichen Einschätzung orientieren. Für die Antragsstellung sind das Versorgungsamt oder das Amt für soziale Angelegenheiten zuständig. Ein kurzer Anruf genügt und der Antrag wird auf dem Postweg zugeschickt. Alternativ kann man auch einen formlosen Antrag stellen.

Das Versorgungsamt wird aber nach Eingang eine reguläre Antragsstellung fordern. Anträge sind auch bei den kommunalen Verwaltungen oder bei Sozialverbänden erhältlich. Antragsteller sollten darauf achten, dass der Antrag sorgfältig und detailliert ausgefüllt wird. Das erleichtert die Bearbeitung. Ausländische Staatsbürger müssen zusätzlich einen Nachweis über Ihren Aufenthaltsort vorlegen. Hier reicht eine Kopie des Personalausweises.

Eines der wichtigsten Punkte im Antrag ist die Liste der behandelnden Ärzte. Diese Liste sollte vollständig vorliegen. Bei der Angabe von Kliniken ist es ratsam, auch den Namen des behandelnden Arztes zu nennen und eine telefonische Durchwahl anzugeben. Auf der Seite 4 des Antrages befindet sich die sogenannte Einwilligungserklärung zur Einsichtnahme in die Krankenunterlagen des Antragsstellers.

Diese muss unterschrieben werden. Nur so kann das Versorgungsamt oder der ärztliche Gutachter alle erforderlichen Krankenunterlagen anfordern. Wer im Besitz von Krankenunterlagen, ärztlichen Berichten oder Attesten ist, kann diese in Kopie mitschicken. Originale sollten immer im Besitz des Patienten bleiben. Daher sollte Röntgenbilder nicht mitgeschickt werden.

Diese können später zur amtsärztlichen Untersuchung mitgenommen werden. Sollte es bereits zuvor Anträge gegeben haben, ist im Antragsformular darauf hinzuweisen. Eventuell sollte ein früherer Ablehnungsbescheid in Kopie beigefügt werden. Liegt dieser nicht vor, reicht auch die Antragsnummer oder die Angabe des Geschäftszeichens aus. Im Internet kann der Antrag auch online ausgefüllt und ausgedruckt werden.

In jedem Fall gehört eine Unterschrift unter den Antrag. Ansonsten kann der Antrag nicht bearbeitet werden. Der Antrag wird per Post, per E-Mail oder per Fax an das zuständige Versorgungsamt geschickt. Die Adresse ist im Antrag angegeben. Alternativ kann der Antrag auch persönlich im Amt abgegeben werden. Die Unterlagen gehören aber auch dann in einen Umschlag, damit keine Daten verloren gehen.

Es kann vorkommen, dass der Antragsteller mit dem Ausfüllen überfordert ist oder den Antrag aufgrund seiner Behinderung nicht eigenständig ausfüllen kann. In diesem Fall wendet man sich zunächst telefonisch an das zuständige Versorgungsamt. Der Antragsteller erhält danach einen Termin im Versorgungsamt.

Ein Mitarbeiter kümmert sich gemeinsam mit dem Antragssteller um eine ordnungsgemäße Antragstellung. Sobald der Antrag beim Versorgungsamt eingeht, erhält der Antragssteller eine schriftliche Bestätigung per Post. Eventuell wird er auch zu einer ärztlichen Untersuchung eingeladen. Nach Prüfung aller ärztlichen Dokumente wird entschieden, ob eine Behinderung vorliegt. Der Antragsteller erhält dann einen Ablehnungsbescheid oder einen Feststellungsbescheid.

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